Inhalt Band 5

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Alle 5 Bände

 

Band 1
512 Seiten • Vorwort & Danksagungen • Einleitung: Kurzgeschichte der deutschen phonographischen Industrie • Technische Hinweise und Hintergrundinformationen [Anonym] • 1,2,3 • A – D

Band 2
512 Seiten • E – I (siehe hier)

Band 3
464 Seiten • J – O

Band 4
416 Seiten • P – S

Band 5
384 Seiten • T – Z • Anhang: Ungeklärte Labels und Titel-Übernahmen • Auswahl-Bibliographie (siehe hier)

Das Labelbuch

Bear Family Publishing

 

DAS BILDERLEXIKON DER DEUTSCHEN SCHELLACKPLATTEN

THE GERMAN RECORD LABEL BOOK

Die erste umfassende Dokumentation (in deutscher Sprache)

von Rainer E. Lotz mit Michael Gunrem und Stephan Puille

Deutschland war die Wiege der internationalen Tonindustrie. Nach ersten Versuchen mit Sprechpuppen im thüringischen Waltershausen in den 1880er-Jahren entwickelten sich Hannover, Berlin und Leipzig schnell zu Zentren der Sprechmaschinen- und Schallplattenproduktion. Von dort aus wurden Aufnahme-Expeditionen in alle Welt unternommen. Die beiden Weltkriege und die Inflation unterbrachen die Weltmarktführung, aber Deutschland blieb dennoch ein bedeutender Produzent und Exporteur bis zum Ende der Schellackzeit um 1959 – und, wenn man die modernen Sprechpuppen hinzuzählt, bis in die 1980er-Jahre.

Umso erstaunlicher ist, dass die deutschen Schallplattenmarken und ihre Etiketten bisher nicht umfassend dargestellt wurden. Diese Lücke soll nunmehr geschlossen werden: durch ein fünfbändiges Werk von 400 bis 500 Seiten pro Band, mit mehr als 10.000 Abbildungen in Farbe sowie Begleittexten. Format: 21 x 28 cm, insgesamt 2288 Seiten.

Nach einem Abriss der Geschichte der Schallplattenproduktion in Deutschland werden die Etiketten systematisch von A bis Z abgehandelt. Die Abbildungen werden ergänzt durch Reproduktionen der dazugehörigen Papierhüllen, Warenzeichen-Anmeldungen und weitere Ephemera.

Zusätzlich zu den regulären kommerziellen Schellackplatten im engeren Sinne werden – mit Ausnahme von Phonographenwalzen – auch alle anderen Platten-Tonträger erfasst: insbesondere Tonpostkarten (phono discs), Bildplatten (picture discs), Sprechpuppenplatten (talking doll records), Reklameplatten (advertising discs), Lohn- pressungen (custom pressings), Selbstaufnahmeplatten und Direktschnittplatten von Tonstudios (acetates, lacquers), Filmbegleitplatten (movie synchronizing discs), anonyme Platten ohne Firmenbezeichnung, flexible Platten, die nicht aus Schellack hergestellt wurden (Cellulose, Vinyl, etc.) und sogar Phantometiketten, die vermutlich nie realisiert wurden. In einem Anhang werden weitere Etiketten vorgestellt, die einen tatsächlichen oder vermuteten Bezug zu Deutschland haben.